Freitag, 24. Dezember 2010

Gorgonzola-Spaghetti



Ein Ruck-Zuck-Rezept, das sehr gut schmeckt.
Nicht vergessen: Es warten immer die Nudeln auf die Soße und nicht die Soße auf die Nudeln.

Zutaten für 2 Personen:
1 Stange Lauch
1 TL Butter
100 g Gorgonzola
1/8 l Schlagobers
 Salz
eventuell gehackte Nüsse (Walnüsse oder Haselnüsse)






Die Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen. Währenddessen den Lauch in der Butter anschwitzen. Den Gorgonzola in kleine Stücke schneiden, zum Lauch geben, Schlagobers dazu, alles zu einer sämigen Soße einköcheln. Die Pasta abseihen und gut mit der Soße vermischen.

Sehr gut schmeckt es, wenn man die fertigen Nudeln mit gehackten Nüssen bestreut.

Samstag, 11. Dezember 2010

Flammkuchen

Kennengelernt habe ich Flammkuchen erst im Herbst 2010, als wir im Ruhrpott bei Freunden zu Besuch waren. Diese deutsche Pizza-Variante ist köstlich und sehr wandelbar. Im Gegensatz zu Pizza ist die Unterlage cremig, meistens bestehend aus Creme fraiche oder Creme double. Der Originalbelag besteht aus hauchfein geschnittener Zwiebel und Speck.
Ein Problem ist das Backen: Um den perfekten Boden - hauchdünn und knusprig - hinzukriegen, braucht man eigentlich einen Stein zum Backen. So etwas hat die Turbohausfrau allerdings nicht, daher muss sich, wer hier Flammkuchen essen will, mit der Dilettantenvariante begnügen. Noch dazu mische ich 1 Becher Creme fraiche mit einem halben Becher Sauerrahm, da die österreichische Creme fraiche ziemlich fest ist und sich auf dem sehr dünnen Teig schlecht verteilen lässt. Beschwert hat sich aber noch niemand.

Zutaten
für 2 Personen
300 g glattes Mehl
1/2 Würfel Germ (Hefe)
200 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 gestrichener TL Salz

Der Teig muss hauchdünn ausgewalkt werden. Am besten kann man ihn dann über ein bemehltes Küchenholz gerollt zum Backblech transportieren.
Der Teig sollte nach dem Backen nicht labrig, sondern schön knusprig-dünn sein!


Belag:
Pflicht: 1 Becher Creme fraiche und 1/2 Becher Sauerrahm, mit etwas geriebener Muskatnuss gut verrührt
Kür: Speck, rote Zwiebel, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss
Oder: Bresaola, gehobelter Parmesan, Rucola (Rucola nicht mitbacken, erst am Schluss drauflegen)
Oder: Lauch in Ringen, Blauschimmelkäse (mein Favorit: Roquefort)
Oder: Räucherlachs mit gerissenem Kren (=Meerrettich)
Oder: Prosciutto Cotto mit Kirschtomaten und Büffelmozarella
Oder: Spinat und Feta
Oder die Ruhrpottvariante: Bratwürste in Scheiben, dazu Currysoße - diese Variante bekommt Herr Turbohausmann aber nur in Deutschland oder er macht sie sich selbst.
Noch nicht getestet wurde die Variante von Herrn Lamiacucina, der Speck, Frühlingszwiebel und Spargel als Belag wählt, dazu noch Parmesan oder Sbrinz oben drauf - wird im Frühling getestet!



Für den Germteig die Germ in dem lauwarmen Wasser auflösen, Mehl und Salz einarbeiten und gut verkneten, bis der Teig schön geschmeidig ist. Teig zugedeckt aufgehen lassen (30 - 40 min.). Den Teig in zwei gleich große Kugeln teilen und auf einer bemehlten Unterlage hauchdünn auswalken. Am besten in diesem Zustand auf Backpapier legen und erst dann die Creme und den jeweiligen Belag drauftun - mit Belag ist dieser Fladen überhaupt nicht mehr transportierbar.
Im 250 Grad heißen Backrohr, das UNBEDINGT vorgeheizt werden muss, 10 bis 15 min. backen.





Danke an Susanne, die mir den Link zu dem Lokal mit den leckeren Flammkuchen geschickt hat:seitenblick-essen.de Hier findet man noch viele weitere Varianten, die ich sicher auch testen werde.

Sellerie-Cordon bleu

Zutaten
für 2 Personen
1 große Knolle Sellerie
100 g Schinken (je nach Gusto roh oder gekocht)
100 g Emmentaler
Salz, Pfeffer
Mehl (griffig)
1 Ei
etwas Milch
Semmelbröseln
Pflanzenöl zum Frittieren (Butterschmalz schmeckt auch sehr gut)


Sellerie schälen, die Kappe entfernen, 8 möglichst dünne Scheiben von der Knolle abschneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und die dünnen Selleriescheiben 2 -3 min. darin bissfest garen. Die Selleriescheiben auf einem Geschirrtuch auskühlen lassen. Jeweils eine Scheibe pfeffern, mit Schinken und Käse belegen, mit einer zweiten Selleriescheibe bedecken.
Paniert wird wie bei einem Wiener Schnitzel: erst in Mehl wenden, dann in mit Milch versprudeltem Ei, am Ende in Bröseln. Dabei besonders darauf achten, dass die Ränder gut verklebt sind, sonst landet der Käse im Frittierfett. Die Cordon Bleus schwimmend in heißem Öl ausbacken.

Dazu passen Blattsalate, am besten Feldsalat.

Feigen mit Ziegenfrischkäse

Zutaten
für 2 Personen
2 Feigen
100 g Ziegenfrischkäse
einige Walnusshälften
Honig (flüssiger - sonst festen Honig erwärmen)
frischer Thymian



Diese Art der Präsentation habe ich gefunden bei www.lamiacucina.wordpress.com. Dafür werden die Feigen über Kreuz eingeschnitten und mit der Schnittfläche nach unten in eine Kaffeetasse gelegt. Etwas Honig und Thymian auf die Feigen träufeln, darauf kommt der Ziegenfrischkäse, oben drauf ein paar Walnusshälften, wieder mit Honig und Thymian würzen. Den Ziegenkäse festdrücken, damit das Ganze nach dem Stürzen in Form bleibt. Ich habe nach dem Stürzen noch eine Walnusshälfte oben drauf gesetzt und noch einmal alles mit Honig beträufelt.

Herr Lamiacucina kocht Balsamico zu einer Creme ein und verziert die Vorspeise damit. Mir hängt diese Balsamico-Creme ehrlich gesagt schon sonst wo raus, daher gab es bei uns einfach ein wenig Feldsalat dazu.

Fazit: Unglaublich schnell zubereitete Vorspeise, die auch als Dessert durchgehen kann. Dieses Essen steht und fällt mit dem Ziegenfrischkäse und der Reife der Feigen!

Sonntag, 5. Dezember 2010

Rote Rüben-Salat

1/2 kg rote Rüben
2 EL Kren gerissen
1 EL Honig
1 EL Weinessig
2 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer



Die roten Rüben je nach Größe ca. 1/2 Stunde kochen, überkühlen lassen, schälen - EINWEGHANDSCHUHE nicht vergessen, sonst gibt das rote Finger für lange Zeit!
Noch warm auf der Gurkenhobel in Scheiben hobeln. Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren.Die gehobelten roten Rüben in die Marinade einlegen und im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen.

Variante: den Kren weglassen, Vogerlsalat extra marinieren und zusammen servieren. Hier mit Minipaprika, gefüllt mit Ziegenfrischkäse. Auch sehr gut mit Walnüssen eine schöne winterliche Vorspeise.

Nockerln

2 große Beilagenportionen:
200 g Mehl glatt
2 Eier
1 Prise Salz
2 dl Milch
1 EL Butter zum Schwenken


Alle Zutaten bis auf die Butter mit einem Kochlöffel vermenegn und zu einem glatten, relativ flüssigen Teig abschlagen. 15 min. rasten lassen.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig durch ein Nockerlsieb in das kochende Wasser streichen. 2 min. kochen lassen, dann abseihen und in heißer Butter schwenken.

Hervorragend als Beilage für alle Gerichte in Soße (z. B. Ragout, Geschnetzeltes), aber auch als Eiernockerln (2 Eier verrühren und über den Nockerln stocken lassen) mit Schnittlauch bestreut und einem grünen Salat als Hauptspeise.



Kalbspörkölt

Für vier Personen:
1 kg Kalbsschulter
20 dag Zwiebeln
10 dag Speck
1EL Öl
1 EL süßes Paprikapulver
1 EL Paradeismark
1 gehackte Knoblauchzehe
1 TL Essig
1/2 l Rindssuppe
Salz
Pfeffer
Zitronenschale
1/4 l Sauerrahm
2 EL griffiges Mehl

Den gewürfelten Speck in 1 EL Öl auslassen, dann die gehackte Zwiebel mitrösten, bis sie glasig ist. Knoblauch, Tomatenmark und Paprikapulver ganz kurz anrösten, mit Essig und Suppe ablöschen. Würzen. Das würfelig geschnittene Fleisch untermengen, mit Suppe knapp bedecken. 1 Stunde dünsten. Dabei immer wieder umrühren und eventuell Suppe nachgießen. Wenn das Fleisch weich ist, mit dem Knödelschöpfer herausheben und warm stellen. Mehl und Sauerrahm gut verrühren, unter die Soße Mengen und gut verkochen lassen. Die Soße mit dem Mixer passieren. Das Fleisch wieder einrühren und erwärmen.

Mit Nockerln sevieren.


Sehr gut dazu passt Roter Rüben Salat!